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	<title>weblars.de / blog &#187; mp3</title>
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		<title>Konvertierung von Flac-Dateien ins MP3-Format</title>
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		<pubDate>Fri, 26 May 2006 09:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine CD-Sammlung habe ich verlustfrei im FLAC-Format auf dem Rechner archiviert. Sehr einfach geht das z.B. mit dem Sound Juicer. Einfach unter Bearbeiten -> Einstellungen das Ausgabeformat &#8222;CD-Qualit&#228;t, verlustfrei (FLAC-Audio)&#8220; ausw&#228;hlen. Da der iPod nano dieses Format nicht abspielen kann, ben&#246;tige ich f&#252;r den mobilen Musikgenu&#223; noch Kopien im MP3-Format. Ich stelle in diesem Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine CD-Sammlung habe ich verlustfrei im FLAC-Format auf dem Rechner archiviert. Sehr einfach geht das z.B. mit dem Sound Juicer. Einfach unter Bearbeiten -> Einstellungen das Ausgabeformat &#8222;CD-Qualit&#228;t, verlustfrei (FLAC-Audio)&#8220; ausw&#228;hlen. </p>
<p>Da der iPod nano dieses Format nicht abspielen kann, ben&#246;tige ich f&#252;r den mobilen Musikgenu&#223; noch Kopien im MP3-Format. Ich stelle in diesem Beitrag eine einfache L&#246;sung f&#252;r das Problem vor. Zum Einsatz kommt dabei ein kleines Skript. Flac2lame.sh erzeugt MP3- aus FLAC-Dateien und &#252;bernimmt dabei die Metainformationen (Titel, Interpret etc.).</p>
<p>Zun&#228;chst ben&#246;tigen wir das flac2lame-Skript (Download z.B. <a href="http://mpeters.us/linux/no_drm.php">hier</a>).<br />
Dazu &#246;ffnen wir ein Terminal und geben ein:</p>
<p><code>cd ~/bin<br />
wget http://mpeters.us/linux/flac2lame.sh</code></p>
<p>Anschlie&#223;end machen wir das Skript mit <code>chmod +x flac2lame.sh</code> ausf&#252;hrbar.<br />
Die Anwendung von flac2lame gestaltet sich sehr einfach. Nehmen wir an, eine im Flac-Format gerippte CD befindet sich im Verzeichnis <code>~/Musik/CD1</code>. Der Aufruf von <code>flac2lame.sh ~/Musik/CD1</code> startet die Konvertierung. Die MP3-Dateien werden dann ebenfalls in das Verzeichnis <code>~/Musik/CD1</code> geschrieben. Dabei bleiben die Flac-Dateien erhalten.</p>
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		<title>MP3-Audiobooks bei libri</title>
		<link>http://blog.weblars.de/wp/archives/2005/10/17/mp3-audiobooks-bei-libri/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2005 18:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Libri.de bietet ab sofort MP3-Audiobooks zum Download an. Das Besondere daran ist der Verzicht auf den ganzen DRM-Kram. Alle Dateien werden stattdessen, zum Schutz vor illegaler Verbreitung, mit einem digitalen Wasserzeichen versehen. Ich finde es sehr l&#246;blich, da&#223; endlich mal ein Anbieter auf Kopierschutz und Digital Rights Management verzichtet. Alle bisherigen Ma&#223;nahmen treffen nur den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.libri.de">Libri.de</a> bietet ab sofort <a href="http://www.libri.de/shop/action/magazine?nav=4277">MP3-Audiobooks</a> zum Download an. Das Besondere daran ist der Verzicht auf den ganzen DRM-Kram. Alle Dateien werden stattdessen, zum Schutz vor illegaler Verbreitung, mit einem digitalen Wasserzeichen versehen.    </p>
<p>Ich finde es sehr l&#246;blich, da&#223; endlich mal ein Anbieter auf Kopierschutz und Digital Rights Management verzichtet. Alle bisherigen Ma&#223;nahmen treffen nur den ehrlichen, zahlenden Kunden. In Tauschb&#246;rsen werden sowieso nur bereits entsperrte MP3-Dateien angeboten, bei denen alle DRM-Ma&#223;nahmen ausgeschaltet bzw. umgangen wurden. Der ehrliche K&#228;ufer plagt sich daf&#252;r mit den DRM-verseuchten Dateien und den vertraglich vereinbarten Einschr&#228;nkungen herum.   </p>
<p>Libris Angebot erscheint mir da deutlich fairer. Der Kunde kann die gekauften MP3-Dateien auf seinem Rechner, einem mobilen Abspielger&#228;t oder auf CD gebrannt nutzen. Es gibt keine technischen oder rechtlichen Einschr&#228;nkungen hinsichtlich der Zahl m&#246;glicher Kopien etc. Nur die Weitergabe der MP3-H&#246;rb&#252;cher ist nicht gestattet. Hier kommt das digitale Wasserzeichen ins Spiel. Sollten MP3-Audiobooks in Tauschb&#246;rsen auftauchen, so k&#246;nnte der Rechteinhaber problemlos herausfinden, wer die angebotene Datei urspr&#252;nglich erworben hat. Ein anonymes Verbreiten der MP3-Dateien w&#228;re damit unm&#246;glich.   </p>
<p>Wenn die Angebotsvielfalt und das Preis-/Leistungsverh&#228;ltnis stimmen, werde ich garantiert bei libri.de zuschlagen. Ich brauche nicht, wie etwa bei <a href="http://www.audible.de">audible.de</a>, spezielle Software und einen geeigneten MP3-Player zum Abspielen der H&#246;rb&#252;cher. Die Nutzung der H&#246;rb&#252;cher wird mir nicht k&#252;nstlich durch das DRM-System erschwert.<br />
Auch zu H&#246;rb&#252;chern auf CD ist das neue Angebot eine bessere Alternative. Ich mu&#223; nicht erst 10 CDs rippen und kodieren bevor ich mit dem H&#246;ren beginnen kann.<br />
Ich bin jedenfalls auf die Angebotspalette gespannt&#8230;</p>
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		<title>CDs rippen mit ABCDE</title>
		<link>http://blog.weblars.de/wp/archives/2005/09/26/cds-rippen-mit-abcde/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2005 15:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Allgemeinen bevorzuge ich f&#252;r Routineaufgaben, die im Hintergrund durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen, schlanke Kommandozeilentools gegen&#252;ber Programmen mit grafischer Benutzeroberfl&#228;che. Ein n&#252;tzliches Tool f&#252;r eine solche Aufgabe ist a better cd encoder (abcde). Dabei handelt es sich um einen CD-Ripper, der im Gegensatz zu vielen anderen Programmen, bei einem Aufruf direkt in zwei Formaten Kodieren kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Allgemeinen bevorzuge ich f&#252;r Routineaufgaben, die im Hintergrund durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen, schlanke Kommandozeilentools gegen&#252;ber Programmen mit grafischer Benutzeroberfl&#228;che. Ein n&#252;tzliches Tool f&#252;r eine solche Aufgabe ist <a href="http://www.hispalinux.es/~data/abcde.php"><strong>a</strong> <strong>b</strong>etter <strong>cd</strong> <strong>e</strong>ncoder</a> (abcde). Dabei handelt es sich um einen CD-Ripper, der im Gegensatz zu vielen anderen Programmen, bei einem Aufruf direkt in zwei Formaten Kodieren kann. Standardm&#228;&#223;ig rippe ich meine CDs sowohl im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flac">FLAC</a>-Format, zur verlustfreien Archivierung auf der Festplatte, als auch komprimiert im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mp3">MP3</a>-Format f&#252;r meinen Creative Zen Touch.<br />
Bei der Wahl der Formate und der Encoder sind einem praktisch keine Grenzen gesetzt. Alles kann in einer Konfigurationsdatei angepasst werden. Titelinformationen werden per CDDB automatisch abgerufen.    </p>
<p>Einen Nachteil gibt es bei abcde aber zumindest im Zusammenspiel mit Ubuntu. Offenbar gibt es Probleme mit der UTF-8-Kodierung, was dazu f&#252;hrt, da&#223; Umlaute in den Titelbezeichnungen und ID3-Tags verunstaltet werden. Leider ist mir bisher noch keine Abhilfe f&#252;r dieses Problem bekannt. Bei dem eher geringen Anteil deutschsprachiger Cds in meiner Sammlung kann ich damit aber leben.   </p>
<p><em>Anmerkung:</em> Selbstverst&#228;ndlich rippe ich nur CDs, die sich in meinem Besitz befinden und nur zu meiner eigenen, privaten Nutzung.</p>
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		<title>KZenExplorer &#8211; Linuxunterst&#252;tzung f&#252;r Creative Zen Touch</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2005 18:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meinen Creative Zen Touch 20GB betanke ich unter Ubuntu LinuxDie beste Linux-Distribution wo gibt. bislang mit Gnomad2. Das Programm erledigt seine Aufgabe recht zuverl&#228;ssig, l&#228;sst jedoch Zusatzfunktionen vermissen. Heute habe ich ein neues Tool f&#252;r diese Aufgabe entdeckt: KZenExplorer. Der Autor von KZenExplorer hat sich konsequent auf die Musikfunktionalit&#228;t beschr&#228;nkt, liefert daf&#252;r aber u.a. ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinen Creative Zen Touch 20GB betanke ich unter Ubuntu Linux<footnote>Die beste Linux-Distribution wo gibt.</footnote> bislang mit <a href="http://gnomad2.sourceforge.net/">Gnomad2</a>. Das Programm erledigt seine Aufgabe recht zuverl&#228;ssig, l&#228;sst jedoch Zusatzfunktionen vermissen.<br />
Heute habe ich ein neues Tool f&#252;r diese Aufgabe entdeckt: <a href="http://kzenexplorer.sourceforge.net/parser/parser.php?file=/index.ctn">KZenExplorer</a>. Der Autor von KZenExplorer hat sich konsequent auf die Musikfunktionalit&#228;t beschr&#228;nkt, liefert daf&#252;r aber u.a. ein durchdachtes GUI, Synchronisierungs- und Suchfunktionen, intelligente Playlists und einen Tageditor.<br />
Ich werde das Programm auf jeden Fall in der n&#228;chsten Zeit mal intensiver testen. Wahrscheinlich kommt Gnomad bei mir nur noch dann zum Einsatz, wenn ich auf den Datenspeicherbereich des Zen Touch zugreifen m&#246;chte.   </p>
<p><a href="http://blog.weblars.de/wp/wp-content/images/kzen1.jpg" rel="lightbox"><img class="center" src="http://blog.weblars.de/wp/wp-content/images/_kzen1.jpg" width="200" height="139" alt="KZenExplorer &#8211; 1" title="KZenExplorer &#8211; 1"  /></a></p>
<p><a href="http://blog.weblars.de/wp/wp-content/images/kzen2.jpg" rel="lightbox"><img class="center" src="http://blog.weblars.de/wp/wp-content/images/_kzen2.jpg" width="200" height="127" alt="KZenExplorer &#8211; 2" title="KZenExplorer &#8211; 2"  /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>iRiver iFP und Linux</title>
		<link>http://blog.weblars.de/wp/archives/2005/05/25/iriver-ifp-und-linux/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2005 17:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klanglich und vom Funktionsumfang her sind die Flashplayer von iRiver wirklich hervorragend. Ich habe einen iFP-895 mit 512 MB, den man recht g&#252;nstig bei ebay bekommen kann. Um den Player auch unter Linux zu bef&#252;llen, braucht man ifp, den passenden Open-Source-Treiber (oder man verwendet die UMS-Firmware, die eine Unterst&#252;tzung als Wechselspeichermedium mitbringt). Unter Ubuntu gen&#252;gt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klanglich und vom Funktionsumfang her sind die Flashplayer von <a href="http://www.iriver.com">iRiver</a> wirklich hervorragend. Ich habe einen iFP-895 mit 512 MB, den man recht g&#252;nstig bei ebay bekommen kann. Um den Player auch unter Linux zu bef&#252;llen, braucht man <a href="http://ifp-driver.sourceforge.net/">ifp</a>, den passenden Open-Source-Treiber (oder man verwendet die UMS-Firmware, die eine Unterst&#252;tzung als Wechselspeichermedium mitbringt).<br />
Unter Ubuntu gen&#252;gt ein <code>sudo apt-get install ifp-line</code> zur Installation des Treibers. <a href="http://ifpgui.sourceforge.net/">iFP GUI</a> bietet eine grafische Benutzeroberfl&#228;che zum ifp-Treiber. </p>
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		<title>Zen Touch, Linux, Musik und mehr</title>
		<link>http://blog.weblars.de/wp/archives/2005/04/10/zen-touch-linux-musik-und-mehr/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2005 11:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Monaten besitze ich den Zen Touch von Creative. Das Ger&#228;t ist zwar etwas klobiger und schwerer als ein iPod, bietet aber 20 GB Speicherplatz, einfache Bedienung, lange Akku-Laufzeit und vor allem sehr gute Klangqualit&#228;t (wenn man die mitgelieferten Ohrh&#246;rer entsorgt und auf hochwertigere Schallwandler zur&#252;ckgreift). Zum Preis von ca. 200 Euro ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Monaten besitze ich den <a href="http://de.europe.creative.com/products/product.asp?category=213&#038;subcategory=214&#038;product=10274">Zen Touch</a> von Creative. Das Ger&#228;t ist zwar etwas klobiger und schwerer als ein iPod, bietet aber 20 GB Speicherplatz, einfache Bedienung, lange Akku-Laufzeit und vor allem sehr gute Klangqualit&#228;t (wenn man die mitgelieferten Ohrh&#246;rer entsorgt und auf hochwertigere Schallwandler zur&#252;ckgreift). Zum Preis von ca. 200 Euro ist der Zen Touch ein empfehlenswerter MP3-Player, zumal Creative sich bei diesem Ger&#228;t ausschlie&#223;lich auf das konzentriert, was ein tragbares Musikabspielger&#228;t k&#246;nnen sollte: Musik wiedergeben. Auf anderen Schnickschnack wurde komplett verzichtet. Man kann keine Bilder anschauen, keine Termine verwalten, nicht spielen und auch Tonaufnahmen sind nur mit Zubeh&#246;r m&#246;glich. Daf&#252;r gibt der Player Audiodateien (MP3, WMA, WAV) in hervorragender Qualit&#228;t wieder. </p>
<p>Leider wurde aber auch an anderer Stelle Verzicht ge&#252;bt. Es st&#246;rt mich ja nicht, da&#223; man eine Software ben&#246;tigt, um den Player mit Musik zu bef&#252;llen. Das Duo aus iPod und iTunes gef&#228;llt mir sogar sehr gut. Leider ist Creatives Softwarel&#246;sung weniger gelungen. Un&#252;bersichtlich, instabil und nur f&#252;r Windows verf&#252;gbar. Dar&#252;berhinaus verweigert die Kombination aus Zen Touch und Creative MediaSource bei einigen (fehlerfreien) MP3-Dateien hartn&#228;ckig die Zusammenarbeit. Erst nach dem Neukodieren &#252;ber die Creative-Software gelingt es, die Lieder auf den Player zu laden.</p>
<p>Da ich seit einiger Zeit fast ausschlie&#223;lich unter Linux arbeite und f&#252;r jede Neubef&#252;llung des Zen Touch extra Windows booten und mich mit der Software herum&#228;rgern musste, war das eine recht unbefriedigende Situation. Gl&#252;cklicherweise gibt es auch unter Linux M&#246;glichkeiten, den MP3-Player zur Zusammenarbeit zu bewegen. Eine davon hei&#223;t <a href="http://gnomad2.sourceforge.net/">Gnomad2</a> und ist ein simpleres Linux-Pendant der MediaSource-Software. In Zusammenarbeit mit der <a href="http://libnjb.sourceforge.net/">libnjb-Bibliothek</a> ist es m&#246;glich, MP3-Player aus der Creative Nomad-Familie zu bef&#252;llen. Dies gelingt problemlos. Dar&#252;berhinaus kann der Zen nat&#252;rlich auch als Datenspeicher verwendet werden. </p>
<p>Gegen&#252;ber der Windows-L&#246;sung bietet Gnomad sogar noch einen weiteren Vorteil: Musik kann auch vom Player auf den Computer transferiert werden. Gerne werden in diesem Zusammenhang urheberrechtliche Argumente angef&#252;hrt. Ich sehe jedoch nicht ein, warum ich mich mit einer Dateneinbahnstra&#223;e zufrieden geben sollte. Ich besitze zahlreiche CDs, die ich alle legal erworben habe. Die darauf gespeicherte Musik m&#246;chte ich &#252;berall und jederzeit abspielen k&#246;nnen. Nat&#252;rlich schlie&#223;t das die Wiedergabe auf meiner Musikanlage, das Autoradio, den Computer und auch den MP3-Player mit ein. Wenn ich meinen Computer mal neu aufsetzen mu&#223; m&#246;chte ich auch nicht alle CDs m&#252;hevoll erneut rippen oder gar alle Lieder erneut kaufen m&#252;ssen. Stattdessen m&#246;chte ich ganz einfach die MP3-Dateien von meinem mobilen Player wieder auf den Rechner kopieren.</p>
<p>Leider stellt die Musikindustrie sich die Sache aber ganz anders vor. Es w&#228;re nat&#252;rlich in deren Interesse, wenn ich f&#252;r jedes Ger&#228;t bzw. jede Wiedergabeart die Musik erneut kaufen m&#252;sste. Eine CD f&#252;r die Stereoanlage, ein MP3-File aus dem Online-Musikkatalog f&#252;r den Computer, ein Klingelton f&#252;rs Handy usw. Da niemand freiwillig auf die Idee k&#228;me, f&#252;r ein und dieselbe Sache mehrfach Geld auszugeben, droht man mit der juristischen Keule. Stichwort legale Kopie bzw. Umgehung eines Kopierschutzes. Demnach ist es zwar nicht strafbar, f&#252;r den eigenen privaten Gebrauch eine CD zu rippen, jedoch  nur wenn dabei kein Kopierschutz umgangen wird. Hier wird es jetzt wirklich absurd. Der sogenannte &#8222;Kopierschutz&#8220; besteht h&#228;ufig darin, da&#223; nicht-standardkonforme CDs auf den Markt gebracht werden. Laufwerke in Computern sollen etwa durch provozierte Lesefehler am Auslesen der CD gehindert werden. Handelt es sich dabei aber um einen <em>wirksamen</em> Kopierschutz? Vielleicht besitze ich ja ein CD-Laufwerk, da&#223; &#252;ber eine ausgesprochen gute Fehlerkorrektur verf&#252;gt und bemerke den &#8222;Kopierschutz&#8220; gar nicht.<br />
Noch interessanter wird es in den F&#228;llen, bei denen ein kleines Programm auf der CD das Auslesen in hochwertiger digitaler Qualit&#228;t verhindern soll. Dieses Programm l&#228;uft aber nur auf Windows- vielleicht auch noch auf Apple-Rechnern. Handelt es sich hierbei um einen <em>wirksamen</em> Kopierschutz? Unter Linux bemerke ich zumindest nichts von diesem &#8222;Schutz&#8220;. Auch unter Windows gen&#252;gt ein einfaches Ausschalten der Autostart-Funktion um ganz normal auf die CD zugreifen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Sollte letzten Endes ein Aufdruck auf der CD-Verpackung mit dem Text &#8222;Diese CD ist kopiergesch&#252;tzt.&#8220; als Nachweis der Wirksamkeit eines Kopierschutzes ausreichen?</p>
<p>Aus meiner Perspektive wirken die Kopierschutzma&#223;nahmen reichlich verzweifelt und l&#228;cherlich. Die Musikindustrie vergisst leider, da&#223; eine wichtige Grundlage f&#252;r den gesch&#228;ftlichen Erfolg in zufriedenen Kunden besteht. Gerade die Kunden, die legal Musik erwerben, werden aber von der MI durch allerlei Schikanen ver&#228;rgert. Leute, die &#8222;Raubkopien&#8220; aus Tauschb&#246;rsen beziehen, bemerken von den Kopierschutzma&#223;nahmen nichts.</p>
<p>Die Filmwirtschaft ist in dieser Hinsicht leider nicht besser. Auf die Preisgestaltung will ich hier gar nicht n&#228;her eingehen. Ich kaufe dennoch DVDs und bl&#228;ttere daf&#252;r einen nicht unerheblichen Geldbetrag hin. Zum Dank darf ich mir vor Beginn des eigentlichen Films Belehrungen &#252;ber Raubkopien ansehen, die ich obendrein noch nicht einmal &#252;berspringen kann und werde unter den Generalverdacht des Raubkopierens gestellt. Hallo? Irgendetwas scheinen die Verantwortlichen in diesem Zusammenhang nicht begriffen zu haben. Ich habe dies DVD <em>bezahlt</em> und sehe sie mir im <em>Original</em> an.  Leute, die Filme als Raubkopie aus Tauschb&#246;rsen beziehen, kommen erst gar nicht in den &#8222;Genu&#223;&#8220; der &#8222;Nur legal ist&#8230;&#8220;-Kampagne. Nat&#252;rlich werden die &#8222;Belehrungen&#8220; vorher herausgeschnitten&#8230;</p>
<p>Genug der Aufregung. Eigentlich wollte ich ja nur ein paar S&#228;tze &#252;ber den Zen Touch schreiben&#8230;</p>
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