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Wordpress im Einsatz

Das Thema „Weblog“ reizt mich schon seit einiger Zeit. Als Leser verfolge ich regelmäßig eine Reihe von Blogs aus dem gesamten Spektrum der Blogosphäre. Trotzdem konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen mein eigenes Weblog in Angriff zu nehmen.
Weblog-Services wie Blogger, blogg.de u.a. sagen mir prinzipiell nicht besonders zu. Ich habe gerne die Kontrolle über den gesamten Veröffentlichungsprozess, d.h. auch „unter der Haube“ möchte ich alles nach meinen Vorstellungen einrichten können.
Schon aus diesem Grund erscheinen mir die zahlreiche verfügbaren Weblog-Skripte wesentlich sympathischer. Doch auch hier fällt die Entscheidung nicht leicht. Für meine ersten Gehversuche wählte ich Pivot. Das Blogging-System befand sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstadium und konnte mich nicht wirklich überzeugen. Teilweise unberechenbares Verhalten und hohes Frustrationspotential bei tiefergehenden Anpassungen liessen mich schnell Abstand nehmen.
Einige Zeit später fiel mein Blick auf das Werkzeug vieler Blogger – Movable Type. Eine erste Installation mit eigenem Template war innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit. Ich schrieb meine ersten Posts und meine anfängliche Euphorie verflüchtigte sich nach und nach. Das System war zwar ausgereift und funktional – der Funke wollte jedoch nicht richtig überspringen. Zudem erschien mir das Template-System für meinen Einsatzzweck zu kompliziert. Das Erscheinungsbild der Website muss hier in mehreren einzelnen Templates festgelegt werden. Eine Änderung des Layouts macht es daher häufig erforderlich, mehrere Dateien einzeln zu bearbeiten.
Einige Wochen später wurde ich auf Wordpress aufmerksam. Die Admin-Oberfläche gefiel auf Anhieb. Klare Linien, übersichtliche Menüs ohne grafischen Schnick-schnack. Die Installation gelang problemlos und bei auftauchenden Problemen steht eine rege Community mit Rat und Code zur Verfügung. Im Vergleich mit z.B. Movable Type fehlt es zwar sicherlich in manchen Bereichen noch an Funktionalität und Ausgereiftheit. Trotzdem ist WP in jetzt verfügbaren Version 1.2 bereits ein beachtliches Weblog-System, dass die meisten Ansprüche befriedigen kann. Zudem ist es über Plugins erweiterbar und dem interessierten Blogger stehen viele Hacks zur Verfügung, mit denen er das System seinen Wünschen anpassen kann.
Ich jedenfalls habe mit Wordpress das Werkzeug meiner Wahl gefunden und werde in Zukunft wohl auch aktiv an der Bloggerszene teilnehmen.

Kategorie: Allgemein | Tags:
24.05.2004 - 20:49 |

Kommentare RSS

  1. Lars   ( 27.05.2004 14:51 )

    Das ist ein Test.

 

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